MOSAIC

2022
Master-Abschlussfilm

Drei Figuren loten die Grenzen ihrer gegenseitigen Abhängigkeit aus. 

Synopsis
Drei geschlechtslose Wesen leben in einer unterirdischen Höhle mit spärlichem Licht. Sie besetzen den feuchten Boden der Höhle mit Stei­nen. Jede der drei Figuren hat dabei eine bestimmte Aufgabe. Die erste Figur gräbt die Steine aus der Wand heraus. Die zweite schleift und die dritte Figur verlegt sie. Als der Graber einen besonders schönen Stein entdeckt, entfernt er ihn so hastig aus der Wand, dass sich ein Riss darin bildet. Der Riss vergrössert sich und wandert bis zur Höhlendecke hin­auf. Ein Stück der Decke löst sich ab und bröckelt hinunter, sodass der Graber sowie Teile des schönen Bodens mit Erde bedeckt werden. Ein Lichtstrahl fällt durch die Öffnung in die Höhle und die drei Figuren er­kennen zum ersten Mal, dass ihre perlenbesetzte Haut im Licht scheint und funkelt. Aber die Haut des ungeschickten Grabers glitzert nicht. 
Aufgrund dieses Unterschiedes und der vorangegangenen Ereignisse be­schliessen die beiden glitzernden Wesen, durch die Öffnung nach oben zu klettern und den Dritten in der Höhle zurück zu lassen. 
Doch oben angelangt, müssen sie feststellen, dass ihre Körper den wüs­tenartigen Bedingungen ausserhalb der Höhle nicht gewachsen sind. Erst als der Graber einen Weg findet, den beiden anderen nach oben zu folgen, machen sie eine Entdeckung, die sie dazu veranlasst, sich mitei­nander zu versöhnen. Sie setzen daraufhin gemeinsam ihre ungewisse Reise ins Neuland fort.